2010
ist nun endgültig Geschichte...
und ich sehe, dass ich eindeutig zu wenig getan habe um die Geschichte des letzten Jahres zu dokumentieren.
Um das vergangene Jahr in einem Wort zu beschreiben: ABENTEUERLICH
abenteuerlich
... war die Sola Planung. Die Leitung eines so großen Projekts war völliges Neuland für uns. Und es war genial zu sehen, was Gott daraus gemacht hat. Es war wahnsinnig spannend zu sehen wie Gott so viele verschiedene Leute in ein Team packt und mit ihnen unvorstellbares vollbringt (siehe letzter Post)
Wenn ich daran denke kann ich einfach nur staunen und dankbar sein. Dankbar Gott gegenüber, der uns immer wieder weitergeholfen hat, dankbar unserem Leitungsteam (Kati undMartin) die einfach richtig gut mitgepowert haben, dankbar dem Mitarbeiterteam, die alle Einsatz gezeigt haben und ihre freie Zeit und ihre Gaben ins Sola investiert haben und dankbar der Gemeinde
gegenüber, die uns so sehr unterstützt hat und an uns geglaubt hat obwohl unsere Planung echt abenteuerlich war.
abenteuerlich
... war auch der Weg den Gott mit uns nach Marburg ans Marburger Bibelseminar ging. Wir kannten das MBS bereits länger und da Mario und ich uns beide auch schon seit längerer Zeit vorstellen konnten, vollzeitig in der christlichen Jugendarbeit zu sein, hatten wir diesen Weg in Gedanken oft in Erwägung gezogen. Im April dann hatten wir den Eindruck, dass wir dieses Jahr noch mit der neuen Ausbildung beginnen sollten. Also haben wir uns noch einigen Gesprächen beworben. Als dann nach ein paar Tagen eine Email kam mit der Info, dass wir auf der Warteliste seien, mit ganz wenig Hoffnung auf einen Studienplatz, da habe ich dieWelt nicht mehr verstanden. Wir waren uns doch so sicher gewesen, dass Gott diesen Weg mit uns gehen wollte. Und jetzt diese Absage. Ich war richtig sauer. Aber Mario sagte: "Du, das ist doch keine Absage, jetzt kann Gott uns wirklich zeigen ob er das will oder nicht. Wenn Gott will bekommen wir beide einen Studienplatz."
Ok,also warteten und warteten wir. Unterdessen kam das Sola immer näher, in Gedanken hatte ich schon alle Hoffnung auf eine neue Ausbildung in diesem Jahr aufgegeben und dachte es sei besser, sich nun voll und ganz auf das Sola zu konzentrieren.
Dann, drei Wochen vor dem Sola kam wieder eine Mail vom MBS. Mittlerweile wollte ich einfach nur noch wissen ob wir uns da für das nächste Jahr erneut bewerben müssten, oder ob die alte Bewerbung übernommen werden würde. Doch dann der Schock: die Email war eine Zusage. Sechs Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres waren zwei Schüler abgesprungen. Genau Plätze waren frei geworden, zwei unsere zwei Plätze.
Nun musste aber noch einiges geklärt werden, Kündigungsfristen der Arbeitsstellen, Kündigungsfrist der Wohnung, Bafög ... und und und...
Und das, wo das SOLA nur noch drei Wochen entfernt war. Wir kündigten unsere Jobs und die Wohnung und dann war erstmal das Sola dran. Für die Wohnungssuche blieb keine Zeit.
Und auch in den verbleibenden zwei Wochen nach dem Sola fanden wir keine Wohnung. Es schien als wären alle Wohnungen in Marburg entweden zu teuer, zu weit weg oder so verkommen dass man nicht darin wohnen konnte. So kam es, dass wir am Donnerstag vor Schulbeginn immer noch "auf der Straße" standen. Scherzhaft meinte Mario, dass wir ja in einem Wohnwagen wohnen könnten, nicht ahnend, wie recht er damit hatte. Denn den ersten Monat in Marburg verbrachten wir auf dem Campingplatz. Freunde von meinen Eltern hatten uns ihren Wohnwagen zur Verfügung gestellt. Und was für einen Wohnwagen... Er war echt geräumig und hatte ein Vorzelt und eine Gasheizung.. es war echt Luxus. Und wenn man Abends aus der Tür schaute, dann blickte man direkt auf das schön beleuchtete Marburgen Schloss. Gott hat uns echt nicht hängen gelassen, sondern uns total versorgt.
Doch auch in der Wohnwagenzeit ging ja die Wohnungssuche weiter. Wir fanden nichts. Es gab einfach keine Wohnung für uns. Dann kurz vor Schluss gab mir unsere Dozentin eine Adresse von einer Wohnung die nirgendwo annonciert war. DAS war unsere Wohnung. Doch die konnten wir erst ab dem 16. Oktober haben. Die zwei dazwischenliegenden Wochen durften wir in der Dachwohnung unseres Direktors verbringen und dann ENDLICH! stand der Umzugswagen vor der Tür.
Jetzt haben wir unser neues Zuhause in Marburg gefunden und sind endlich angekommen.
Auch das Studieren fällt uns leicht. Es macht Spaß, so viel neues zu lernen und unsere Klasse ist toll. Es ist schön hier zu sein.
abenteurlich
... ist vor allem unsere finanzielle Situation, seitdem wir unsere Jobs für die neue Ausblidung aufgegeben haben. Das Bafög ist leider noch nicht durch, und so leben wir seitdem von dem, was Gott uns gibt. Und das kann man echt wörtlich nehmen. Gott versorgt uns. Wir haben noch keinen Tag hungern müssen oder die Miete nicht bezahlen können. Gott hat uns für jeden Tag das gegeben, was wir brauchten.
Ja, das Jahr 2010 war ein abenteuerliches Jahr. Aber ein gutes Jahr. Ein Jahr in dem ich sehr viel über Vertrauen gelernt habe. Ein Jahr in dem ich erfahren habe wie Gott mich auffängt wenn ich mich fallenlasse. Wie er einfach da ist. Und ich kann sagen: ja, ich bin glücklich.
und ich sehe, dass ich eindeutig zu wenig getan habe um die Geschichte des letzten Jahres zu dokumentieren.
Um das vergangene Jahr in einem Wort zu beschreiben: ABENTEUERLICH
abenteuerlich
... war die Sola Planung. Die Leitung eines so großen Projekts war völliges Neuland für uns. Und es war genial zu sehen, was Gott daraus gemacht hat. Es war wahnsinnig spannend zu sehen wie Gott so viele verschiedene Leute in ein Team packt und mit ihnen unvorstellbares vollbringt (siehe letzter Post)
Wenn ich daran denke kann ich einfach nur staunen und dankbar sein. Dankbar Gott gegenüber, der uns immer wieder weitergeholfen hat, dankbar unserem Leitungsteam (Kati undMartin) die einfach richtig gut mitgepowert haben, dankbar dem Mitarbeiterteam, die alle Einsatz gezeigt haben und ihre freie Zeit und ihre Gaben ins Sola investiert haben und dankbar der Gemeinde
gegenüber, die uns so sehr unterstützt hat und an uns geglaubt hat obwohl unsere Planung echt abenteuerlich war.
abenteuerlich
... war auch der Weg den Gott mit uns nach Marburg ans Marburger Bibelseminar ging. Wir kannten das MBS bereits länger und da Mario und ich uns beide auch schon seit längerer Zeit vorstellen konnten, vollzeitig in der christlichen Jugendarbeit zu sein, hatten wir diesen Weg in Gedanken oft in Erwägung gezogen. Im April dann hatten wir den Eindruck, dass wir dieses Jahr noch mit der neuen Ausbildung beginnen sollten. Also haben wir uns noch einigen Gesprächen beworben. Als dann nach ein paar Tagen eine Email kam mit der Info, dass wir auf der Warteliste seien, mit ganz wenig Hoffnung auf einen Studienplatz, da habe ich dieWelt nicht mehr verstanden. Wir waren uns doch so sicher gewesen, dass Gott diesen Weg mit uns gehen wollte. Und jetzt diese Absage. Ich war richtig sauer. Aber Mario sagte: "Du, das ist doch keine Absage, jetzt kann Gott uns wirklich zeigen ob er das will oder nicht. Wenn Gott will bekommen wir beide einen Studienplatz."
Ok,also warteten und warteten wir. Unterdessen kam das Sola immer näher, in Gedanken hatte ich schon alle Hoffnung auf eine neue Ausbildung in diesem Jahr aufgegeben und dachte es sei besser, sich nun voll und ganz auf das Sola zu konzentrieren.
Dann, drei Wochen vor dem Sola kam wieder eine Mail vom MBS. Mittlerweile wollte ich einfach nur noch wissen ob wir uns da für das nächste Jahr erneut bewerben müssten, oder ob die alte Bewerbung übernommen werden würde. Doch dann der Schock: die Email war eine Zusage. Sechs Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres waren zwei Schüler abgesprungen. Genau Plätze waren frei geworden, zwei unsere zwei Plätze.
Nun musste aber noch einiges geklärt werden, Kündigungsfristen der Arbeitsstellen, Kündigungsfrist der Wohnung, Bafög ... und und und...
Und das, wo das SOLA nur noch drei Wochen entfernt war. Wir kündigten unsere Jobs und die Wohnung und dann war erstmal das Sola dran. Für die Wohnungssuche blieb keine Zeit.
Und auch in den verbleibenden zwei Wochen nach dem Sola fanden wir keine Wohnung. Es schien als wären alle Wohnungen in Marburg entweden zu teuer, zu weit weg oder so verkommen dass man nicht darin wohnen konnte. So kam es, dass wir am Donnerstag vor Schulbeginn immer noch "auf der Straße" standen. Scherzhaft meinte Mario, dass wir ja in einem Wohnwagen wohnen könnten, nicht ahnend, wie recht er damit hatte. Denn den ersten Monat in Marburg verbrachten wir auf dem Campingplatz. Freunde von meinen Eltern hatten uns ihren Wohnwagen zur Verfügung gestellt. Und was für einen Wohnwagen... Er war echt geräumig und hatte ein Vorzelt und eine Gasheizung.. es war echt Luxus. Und wenn man Abends aus der Tür schaute, dann blickte man direkt auf das schön beleuchtete Marburgen Schloss. Gott hat uns echt nicht hängen gelassen, sondern uns total versorgt.
Doch auch in der Wohnwagenzeit ging ja die Wohnungssuche weiter. Wir fanden nichts. Es gab einfach keine Wohnung für uns. Dann kurz vor Schluss gab mir unsere Dozentin eine Adresse von einer Wohnung die nirgendwo annonciert war. DAS war unsere Wohnung. Doch die konnten wir erst ab dem 16. Oktober haben. Die zwei dazwischenliegenden Wochen durften wir in der Dachwohnung unseres Direktors verbringen und dann ENDLICH! stand der Umzugswagen vor der Tür.
Jetzt haben wir unser neues Zuhause in Marburg gefunden und sind endlich angekommen.
Auch das Studieren fällt uns leicht. Es macht Spaß, so viel neues zu lernen und unsere Klasse ist toll. Es ist schön hier zu sein.
abenteurlich
... ist vor allem unsere finanzielle Situation, seitdem wir unsere Jobs für die neue Ausblidung aufgegeben haben. Das Bafög ist leider noch nicht durch, und so leben wir seitdem von dem, was Gott uns gibt. Und das kann man echt wörtlich nehmen. Gott versorgt uns. Wir haben noch keinen Tag hungern müssen oder die Miete nicht bezahlen können. Gott hat uns für jeden Tag das gegeben, was wir brauchten.
Ja, das Jahr 2010 war ein abenteuerliches Jahr. Aber ein gutes Jahr. Ein Jahr in dem ich sehr viel über Vertrauen gelernt habe. Ein Jahr in dem ich erfahren habe wie Gott mich auffängt wenn ich mich fallenlasse. Wie er einfach da ist. Und ich kann sagen: ja, ich bin glücklich.
Kommentare
LG
elias