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Es werden Posts vom Januar, 2007 angezeigt.

Montag morgen...

das sagt schon alles oder? Nein - in Afrika scheint Montags morgens zwar meist die Sonne - aber das heißt nicht das der Arbeitstag dadurch weniger "montag morgen mäßig" startet... Ich steh noch unter der Dusche, als der erste anruft und sagt dass er dringend Geld aus'm Office braucht... dann komm ich ins Office und stell fest dass ich kaum Geld in der Cashbox habe... Naja, und zu diesem Zeitpunkt hab ich noch keinen Kaffee getrunken - verständlich dass es mit meiner Laune auch nicht zum besten steht... Da erzähl ich euch lieber mal vom Wochenende...Am Samstag waren wir nochmal in der Stadt und ich hab tolle Schuhe für 250/=KSH (umgerechnet ca 3€) gekauft:-) Abends war ich dann noch zu lecker Zwiebel -Sahne-Hähnchen mit Nudeln und Gemüse eingeladen... Wow -des war mal richtig richtig gut. Gestern am Sonntag waren wir dann erstmal bei Mischnicks zum Frühstück eingeladen und sind dann gemeinsam zur Kirche hier am Ort gefahren. Der Gottesdienst war klasse - es war Chris...

Alien - oder auch ein perfekter Tag

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Ich b in ein Alien ?! Oh ja, ich musste nämlich gestern aufs Ausländeramt, um meine Aliencard zu beantragen und Fingerabdrücke da zu lassen... Allen Ausländern, die hier leben und arbeiten, geht das so. Naja Ausländer hört sich auch nicht besser an als Alien , oder? Ok – mal der Reihe nach... gestern morgen sind wir mit Chanda in die Stadt auf die Ausländerbehörde gefahren. Dort haben wir erstmal über ne Stunde in der Wartehalle gesessen. Mit all den anderen Ausländern: Inder, Japaner.. „weiße Massais “ :) (weiße Frauen mit ihren schwarzen Partnern) Ich hab daran denken müssen wie geringschätzig wir oft die Ausländer in Deutschland behandeln – jetzt war ich auf einmal in der gleichen Situation... Als wir dann endlich aufgerufen wurden, ging alles relativ schnell: Unterschreiben, dem Beamten in einen Raum folgen, warten, eintreten, Hand auf Farbband drücken, einzelne Finger vom Beamten auf verschiedene Bereiche eines Papiers drücken, andere Hand, gleiche Prozedur –raus. Das e...

danken & bitten

Danke für alle Weihnachtsgrüße und auch für jedes Gebet. Es tut gut zu wissen, dass meine Freunde, die Familie und die Gemeinde hinter der Arbeit hier stehen. Danken könnt ihr Gott mit mir dafür: dass Gott mich auf dem Weg zum Seminar und auch zurück bewahrt hat. dass das Seminar selbst so gesegnet war dass ich immer wieder merke, wie Gott mich trägt und wie er mich wachsen lässt Bitten könnt ihr Gott mit mir dafür: dass die Mädels aus Korr stark bleiben und an ihrer Entscheidung festhalten dass Gott mir hilft immer im Auge zu behalten was der Grund meines Einsatzes ist dass Gott mir hilft Heimwehphasen gut durchzustehen und mit Freude weiterzuarbeiten In den nächsten Wochen werde ich die Möglichkeit haben, Elli in die Arbeit im Office einzuweisen, damit es immer jemanden gibt der meine Arbeit übernehmen kann, wenn ich ausfalle. Es wär lieb, wenn ihr in euren Gebeten auch daran denkt – Dankeschön! Gottes reichen Segen wünsche ich euch – ich sende euch sonnige Grüße -...

Weihnachten in Afrika - wie ist das so?

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Nun ja, es ist schon ziemlich anders als Zuhause – aber das war ja anzunehmen. Zunächst einmal wollte bei 30°C und Blick auf die Giraffen im Park auch bei Weihnachtsmusik und Christstollen einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen, als wir in den ersten Dezemberwochen zum Adventskaffee eingeladen waren. Doch wenn wir dann abends bei Kerzenschein zusammensaßen und Weihnachtslieder gesungen haben fühlte es sich schon weihnachtlicher an. Am 15. Dezember hatten wir auf der Station „Closing-Day“ Die kenianischen Teammember durften in Urlaub gehen um die Festtage mit ihrer Familie zu verbringen. Danach wurde es sehr ruhig auf der Station. Zusammen mit den deutschen Teammembern haben wir dann am Heiligabend ein schönes Festessen gehabt und sind danach in den Gottesdienst gefahren. Obwohl der Chor ausschließlich in englisch sang, haben mich die Lieder doch sehr an den Weihnachtsgottesdienst Zuhause erinnert. Für mich persönlich war die Weihnachtszeit auch mit Heimweh verbund...

mein 2. Rundbrief oder a little bit like home...

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Kaum zu glauben, dass es jetzt schon fast vier Monate sind seit dem ich mich von „good old Germany“ verabschiedet habe. Es ist schön, mich durch den Rundbrief immer wieder mitteilen zu können und zu wissen: Zuhause gibt es Leute, die es interessiert wie es mir hier ergeht. Nachdem ich euch beim letzten Mal etwas über meine Arbeit auf der Station erzählt habe, möchte ich heute ein wenig von meinem ersten größeren Einsatz außerhalb berichten. Im Norden Kenias unter den Samburus und Rendile gibt es eine Tradition, die viele andere afrikanische Stämme schon längst abgeschafft haben: die Beschneidung von Frauen. Es ist ein grausamer Brauch, der für die Frauen sehr schmerzhaft und gefährlich ist und lebenslange Folgen mit sich bringt. Nur wenige Frauen entscheiden sich gegen eine Beschneidung - der Druck der Umgebung ist groß. Wenn sie es tun, müssen sie mit dem Spott und der Ausgrenzung von Stammesmitgliedern rechnen. Um den Mädchen in Korr (Marsabit) zu helfen sich geg...

Nairobi-Nationalpark

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Unsere Station grenzt direkt an den Nairobi-Nationalpark und so kann man hier oft Tiere sehen, die es in Deutschland nur im Zoo gibt. Vor einer Woche kamen einige Giraffen ganz nah an unser Gelände heran, da mußten wir natürlich sofort ein paar Fotos machen.

danken & bitten

Ja, Gott hat immer für mich gesorgt und dafür bin ich ihm endlos dankbar. Dankbar bin ich auch für alle Freunde, meine Familie und die Gemeinde die mich im Gebet unterstützen. Danken könnt ihr Gott mit mir, dafür: dass er mir geholfen hat mich schnell auf meinem neuen Arbeitsplatz zurechtzufinden dass ich mich nun hier schon eingelebt habe, Freunde finden konnte und dass es mir gut geht dass Gott mir immer wieder zeigt, dass ich mich auf ihn verlassen kann und er mir Gelegenheit gibt hier auch geistlich zu wachsen Bitten könnt ihr mit mir dafür: dass Gott mir an jedem Tag die Kraft schenkt, die ich brauche dass Gott mir hier hilft, mich immer wieder auf die für uns Deutsche so andere kenianische Kultur einzulassen und mit ihr zurechtzukommen dass Gott mir hilft den Kontakt zu meinen Freunden in Deutschland zu halten, damit die Zeit hier auch eine Bereicherung für die Freundschaften sein kann.

Elly & Elli

Elly und Elli sind seit einer Woche da. Es war so schön, sie wiederzusehen. Endlich wieder vereint, machen wir nun zu dritt die Station unsicher und zusammen mit Leona sind wir im Team die vier einzigen weißen Mädels. Doch auch die Zeit ohne meine „zwei Hühner“ war sehr gut und wichtig für mich, denn so habe ich schneller neue Kontakte geknüpft und auch Freunde unter den Kenianern gefunden, was wiederum Elly und Elli jetzt den Einstieg leichter macht. Und außerdem war die Zeit wichtig für mich, um zu lernen, dass ich von Gott abhängig bin. Gott hat mich nie hängen gelassen. Immer wieder hat er mir Zusagen geschenkt, dass ich hier richtig bin und immer wenn ich einsam war hat er mir Leute über den Weg geschickt, die mich wieder ermutigt haben.

Mein 1. Einsatz mit dem Schoolministryteam - oder: blacks first time seeing whites

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Seit ein paar Wochen gehöre ich auch zum Schoolministry-team, wir machen Einsätze an Schulen, manchmal auch in Kirchen. Mein erster Einsatz war ein eindrucksvolles Erlebnis für mich. Wir hatten uns vorbereitet auf einen Nachmittag mit Jugendlichen und Teenagern, hatten ein Programm entworfen mit Liedern, Sketch und was so dazugehört. Als wir unseren Einsatzort erreichten, waren es aber Kinder, die dort auf uns warteten. Und einige dieser Kinder hatten noch nie vorher einen Weißen gesehen. Es dauerte nicht lange, da waren Leona (eine andere deutsche Mitarbeiterin) und ich umringt von kleinen Kenianern, die uns anfassen wollten. Natürlich hatte ich schon vorher gehört, dass uns das passieren konnte, aber wenn man es selbst einmal erlebt ist es zumindest am Anfang ziemlich befremdend. Obwohl wir unser Programm nun völlig ändern mußten, war es doch ein sehr gutes Erlebnis und ich werde nie die fröhlichen Kinder mit ihren Strahlenden Augen vergessen.

saying goodbye and my start in a 'new world'

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Der Abschied am Flughafen war für mich ziemlich hart, es war schwer, die Menschen die mir am Wichtigsten sind zurückzulassen, und allein weiterzugehen. Der Flug selbst verlief ohne Komplikationen, und nachdem ich in Nairobi sehr lange auf mein Gepäck warten musste, wartete auch schon Jörg am Ausgang auf mich und es ging los Richtung Mbagathi. Auf dem Weg zur Station sind mir relativ schnell viele Gegensätze aufgefallen. Man sieht in der Stadt größere und modernere Werbeplakate als ich sie in Deutschland gewohnt bin, und dann sieht man am Straßenrand Kuh- und Ziegenhirten oder alte Frauen, die schwere Lasten auf dem Kopf transportieren. Auf dem Weg in unseren Ort fährt man an dem zweitgrößten Slum Nairobis vorbei, in dem sich die Wellblechhütten aneinanderreihen und die Menschen in den ärmsten Verhältnissen leben. Und trotz der großen Armut hat hier fast jeder Kenianer ein Handy. Auf der Station angekommen ging’s für mich direkt am nächsten Tag im Office los -da meine Vorgängerin...

going to Africa...

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Fast zwei Monate bin ich nun schon hier, und langsam wird es Zeit, mal ein Lebenszeichen in die Heimat zu schicken. Zwei Jahre hab ich darüber nachgedacht, geträumt, gebetet, nach Afrika zu gehen. Jetzt bin ich hier, bin in Kenia in der Nähe von Nairobi auf der Station Mbagathi und fühle mich schon ein Stück weit Zuhause. Und obwohl der Einstieg etwas hart war habe ich die Gewißheit, dass ich genau am Richtigen Platz bin, dass Gott mich genau hier haben möchte. Obwohl meine Ausreise etwas plötzlich kam, konnte ich doch noch alles Wichtige klären, die nötigen Formalitäten erledigen und hatte mit Elly zusammen eine wunderschöne Abschiedsfeier. Danke noch mal an alle Freunde die dazu beigetragen haben, danke für jedes liebe Wort, jede Ermutigung, einfach alles. Die Feier wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und es macht Mut zu wissen, dass so viele Leute hinter mir stehen. Auch der Aussendungsgottesdienst in der Gemeinde hat mich sehr ermutigt und ich habe mich sehr über das...