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slow but sure...

... i am arriving 'home' I'm feeling better... Mario is disturbing me right now and somehow he allways makes me smile :-) we found each other again...and together with God's strenght, the fact that we readjusted again in our relationship encourages me. Everything's gonna be alright... I just need time... I was at my former place of work...asking if there's some job for me... but there isn't... so i'll look for something else, trusting that God will provide for me. He's qallways been faithfull and I now that his plans are the best. still I miss KENYA and my friends there. And I'm worried 'cause of the situation in the country right now. I'm prayin for seccurity and that God will provide the right president. ok... thats just a short update... I miss u guys a ton... love u endless and one day I'll be back u'll be hearin from me and I would be happy to get some mails from u guys

Back home...

'Home'... I am back to Germany but it feels like a part of me is still in Kenya. On one side it feels like everything is like it used to be... I'm driving my nice Peugeot206 (after 14 months without driving) I sleep in my nice bed, I eat good german food... I am surrounded by my great family and I feel that they really love me... but on the other hand I miss my friends in kenya so much... I miss the open people, everything... Sunday I went to church... and after not seeing me for 14 months, some people just shook my hand with a cold little smile: welcome back. I remember Mbagathi where after beeing on Campaign for only one week people hugged me like crazy 'cause they had missed me so much... It is cold in Germany... the people are cold and the weather is also cold... very cold... I mean, not everything is bad... but since I had an awesome time in Kenya, it is hard now to accept that the time is over. Starting new in germany doesn't seem to be easy and if I had the ...

Abschied

Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein anderes eintreten können.

...immer auf achse...

...bin ich seit anfangDezember... zunaechst ging es nach marsabit, wo wir bei nem Camp mitgearbeitet haben... wir, das sind David, joseph, kajwang und ich.... ausserdem waren da noch ne Gruppe Suedafrikander und ein paar Leute von WOL... Die Fahrt allein war shon wieder genial... ich liebe es einfach so, auf der Fahrerkabine von Hiskia zu sitzen und einfach nur die wunderschoene Landschaft zu eniessen... diese endlose Weite... Dabei hab ich einen von den Mitarbeitern aus Korr besser kennengelernt, er heisst auch David... es ist einfach so genial wie offen manche Leute sind... Es war einfach nur schoen.... Ach ja, und ein Elefant ist uns auch ueber den weg gelaufen... das camp selbst war gut, gesegnet aber auch anstrengend... es war als wuerden mindestens drei kulturen aufeinander treffen... die suedafrikanische, die nairobi-kultur und die northern-kenya-kultur... und mitten drin war ich deutsches maedel und versuchte damit klarzukommen ;-) (da gleichzeitig zu unserem camp auch im nac...

das Leben ist nicht immer einfach...

...aber es hat mir ja auch niemand gesagt dass es einfach werden würde... Pamela, die 'neue' war leider nicht die 'richtige' für unsere Arbeit im Mainoffice. Die letzten zwei Wochen hab ich echt mein bestes gegeben um sie einzuarbeiten aber es hat leider nicht gereicht. Sie hätte mehr Zeit gebraucht um in unser System reinzukommen und da die Zeit die ich noch hierbin dafür nicht reicht musste sie leider gehen. Es ist schade, weil eine fähige Kenianerin hier im Mainoffice echt super wäre. Die letzten zwei Tage waren für mich echt schwierig, weil ich entscheiden und beurteilen musste ob sie es schafft hier mit der Arbeit zurechtzukommen oder eben nicht. Am Ende hab ich dann mit unseren Stationsleitern gesprochen, die dann die notwendige Entscheidung getroffen haben. Jetzt sind wir wieder am Anfang. Ich hab am Freitag anefangen Steffi, ein neues Maxi Mädel einzuarbeiten. Nun muss ich ihr in der nächsten Woche so viel wie möglich beibringen, weil ich ja am 4. Dez gehe. (ers...

Ich hab schon wieder den Fehler gemacht...

... ich hab dire Schokolade nicht richtig eingepackt - und schwups waren die Ameisen da. Bin anscheinend nicht die einzige die Schokolade braucht nach ner langen Woche... Und nein - ich hab die Schokolade natürlich nicht weggeschmissen wegen der Ameisen... die wird einfach mal mit wasser abgespült und dann sind die Ameisen weg ... soweit kommts noch, dass Adelja Schokolade wegschmeißt... :-) Und wenn ich schon so viel darüber schreibe, kann ich direkt mal ein Dankeschön an meine liebe Ilona loswerden, sie war es nämlich die mir dieses wertvolle Nahrungs- bzw Genussmittel hat zukommen lassen. Also: Dankeschön mein Engel :-) So schnell ist die Woche schon wieder vorbei, dabei war doch gerade erst Montag - oder? Montag - das ist das Stichwort - am nächsten Montag kommt meine Nachfolgerin. Und anders als bisher erwartet ist es keine neue Maxi aus Deutschland, sondern eine Kenianerin aus dem Nachbarrort. Auf lange Sicht gesehen ist es nämlich sinnvoller jemanden im Mainoffice zu haben, de...

machtlos

ein bier total normal sagen wir solang man weiß wo seine Grenzen sind er steht vor mir und stinkt nach billigem bier er will sein Geld sagt keiner versteht ihn wie anders hätte sein Leben sein können? wie oft hat er versucht es zu lassen? wie oft ist er gescheitert sein bruder ist anders und kann ihm auch nicht helfen ist ihm wer weiß wie oft hinterhergelaufen seine mutter ist machtlos ist klein und schmächtig kann sich gegen ihn nicht durchsetzen und er ist stark wenn er getrunken hat ich hab die verletzungen im Gesicht seines Bruders gesehen er war doch so'n netter kerl ich hab ihn gemocht bis zu dem Tag als er besoffen vor mir stand und ich einfach nur Angst hatte WARUM? warum lassen wir zu das Alkohol Leben zerstört?

one of those days

...an denen man Abensd einfach erschöpft aber glücklich ist... Frage: wie macht man Frauen glücklich? Antwort: shoppen :-) Ja - Elli und ich sind heut morgens schon früh losgezogen um Nairobi unsicher zu machen. Es tut sa gut sich mittlerweile in Nairobi auszukennen und einfach so, ohne "Begleitung" oder mit "jemandem der schon länger hier ist" zu gehen...weil wir einfach selbst schon länger hier sind :-) Es war cool. Erstmal sind wir in den "Citymarket" das ist ne Halle mit vielen kleinen geschäften wo man gut souveniers kaufen kann... (ja bei mir rückt der Abschied ja immer näher und langsam muss ich mich an die Mitbringsel machen) Dort haben wir an einem Stand ziemlich gut handeln können und ne halbe Elefantenherde gekauft... Es ging weiter in die "Biashara street" wo wir n paar Stoffe erstanden... Danach noch n Abstecher auf den Maasai markt... und dann waren wir noch mit Makena verabredet. Zusammen waren wir bei Upton eingeladen. In "se...

prayer request

mal wieder kurz ne Nachricht von mir... und diesmal ist es ein Gebetsanliegen. Ich hab schon in meiner Vorbereitungszeit in Haiger nen Tinitus bekommen (dauerndes piepsen im Ohr). Ich hab damals Spritzen bekommen und ampullen aber es hat nichts geholfen. Mittlerweile hatte ich mich dran gewöhnt aber in den letzten Wochen ist es Zeitweise stärker geworden. Ich denke dass es daran liegt dass ich etwas mehr stress hab im Moment und gerade im Office viel Arbeit anliegt. Darauf zurückzuführen ist wohl auch der Herpes den ich heut morgen entdeckt habe ...argh! Ich wär euch dankbar wenn ihr dafür beten könnt, dass ich den Stress besser verarbeiten kann. PS: dass ist kein Klagepost sondern einfach n gebetsanliegen :-) Ansonsten gehgts mir gut... ehrlich !

...eigentlich sollte ich ja schlafen

aber wie ihr seht tu ich es nicht ;-) zumindest noch nicht... In den letzten Tagen denke ich immer wieder an die Zukunft. Meine Zeit in Kenya nähert sich dem Ende. Und auch wenn es so aussieht als dauerte es noch lang - in Mbagathi werde ich nur noch den November sein, danch gehts nochmal für ein Camp nach Marsabit und danach sitz ich im Flieger nach Hause. Wieder steh ich vor der Frage: was kommt als nächstes? Werd ich normal arbeiten gehen? Oder vielleicht wieder in die Mission? In Deutschland oder ins ausland? Komm ich nochmal zurück nach Kenya? Und genau in diesen Momenten erinnert mich Gott daran, dass er alles unter kontrolle hat... dass er sich darum kümmert und mich nicht fallen lässt. Ich weiß nicht warum wir Menschen so oft denken wir müssten was aufgeben wenn wir Gott die Regie überlassen. Er kennt uns doch, er liebt uns. Er wird uns doch nichts geben oder einen Weg gehen lassen, der nicht gut für uns wäre... Und doch ertapp ich mich immer wieder dabei SELBER planen zu wolle...

Xtreme Weekend

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... jetzt sind wir schon fast am Ende der Woche und nicht mal mehr der Stempel auf meiner Hand erinert noch daran was am letzten Wochenende war. Aber es war genial und deshalb möcht ich euch davon erzählen. Seit langem schon hatte die Lighthouse Church dieses Event geplant. Kirk Franklin, ein Musiker aus den USA sollte zum ersten mal nach Kenya, Nairobi kommen und Konzerte geben. Aber es ging der Gemeinde nicht nur um die Konzerte, mehr darum einen anderen Weg zu finden um zu evangelsieren. So sollte das Evangelium durch die Lieder aber auch eine kurze klare Predigt an die Menschen gelangen. Ein Skateboardteam war eingeladen und viele lokale Künstler sollten die Möglichkeit haben Zeugniss zu geben und so Leute für Jesus zu gewinnen. Es war viel geplant worden im Vorfeld und die ganze Gemeinde war motiviert worden aktiv mitzuarbeiten. So auch unsere Freunde Arnold und Upton. Am vorherigen Sonntag hatten wir mit ihnen zusammen noch Tickets für die Konzerte im Nakumat verkauft, was wirkl...

Thank GOD it's Friday...

nach den letzten Tagen im Büro, freu ich mich echt auf's Wochenende... Gestern morgen nämlich hatte mein toller schneller, viel Speicherplatz-habender Computer sich entschlossen nicht mehr hochzufahren. Er reagierte garnicht mehr. Nichtmal ein leises Piepsen. Nichts. Tot. Und da wir gerade keinen Computer-fundi hier haben war das erstmal schlecht, sehr schlecht... meine Buchhaltung, meine Programme für die Gehälterauszahlungen, die GRafik an der ich den Abend vorher noch stundenlang gesessen hatte... einfach weg - oder zumindest für mich nicht zugänglich. Ich fragte Klaus, der im Finanzoffice arbeitet, aber auch er konnte meinen Rechner nicht zum Leben erwecken... Und so mussten wir improvisieren. Fesplatten wurden ausgebaut, an nen anderen PC angeschlossen, so dass ich dann über das Netzwerk und nen (ziemlich langsamen) anderen Comp nun doch Zugang zu meinen Daten habe. Bruno hat mein "Baby" jetzt mitgenommen zur Reperatur in der Stadt. Bis es wieder da ist muss ich mich...

eigentlich hatte ich nichts vor...

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...am Freitag Abend. Es war "Karibisha weekend". Das ist ein Willkommens-Wochenende für neue Mitarbeiter der AIC (African inland church) Dieses "Karibisha weekend" gibt es einmal im Jahr, für alle Mitarbeiter die zwischen dem einen und dem anderen "Karibisha weekend" ihren Dienst anfangen. Da DIGUNA unter der AIC in Kenya arbeitet, gehören die "neuen" DIGUNAS auch zu den Teilnehmern. Eigentlich hätte ich ja auch dabei sein sollen. Aber da es immer so kompliziert ist, das Office zu schließen ( es hatte schon am Do angefangen) und ich ja im Dezember heim gehe, hab ich Chanda gefragt ob er mich da rauslassen kann - und so war es dann auch. Nun waren aber alle anderen Deutschen in diesem "Karibisha weekend" und die meißten meiner kenyanischen Freunde waren auf nem Einsatz übers Wochenende... so sah es mit den Plänen fürs Wochenende ziemlich düster aus. Doch dann hörte ich Freitag Nachmittag von einer Lobpreisveranstaltung und dass ein paar ...

Tage zählen...

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... ich bin heute seit 1,5 Jahren mit Mario zusammen- wow *g* das hat mich darauf gebracht herauszufinden wieviel Tage das schon sind. Dabei bin ich auf diesen witzigen Tagerechner gestoßen. Demnach sind wir schon 550 Tage zusammen Ich hab noch andere lustige Sachen ausprobiert.. noch 85Tage bis zu meinem Abflug noch 88 Tage bis Weihnachten noch 64 Tage im Office (danach gehts nach Marsabit) und ich lebe schon seit 8906 Tagen ... und das hat mich zum nachdenken gebracht... 8906 Tage.. das ist ne ganz schön lange Zeit. Wie hab ich die genutzt? Ich will nicht am Ende meines Lebens zurückschauen und bereuen wie ich gelebt oder meine Zeit genutzt habe... Oft lebt man doch einfach so... und die Tage gehn vorbei... irgendwie. Gerade jetzt wo meine Zeit in Kenya nur so zu fliegen scheint merk ich das... wie schnell sind die letzten drei Monate vorbei. Ich bete, dass Gott mir hilft die Zeit die ich habe sinnvoll für ihn zu nutzen. Ps: Mein fünfter Rundbrief ist raus. wer ihn nicht bekom...

das Leben ist schön!

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wieder einmal Montag morgen. Hab ein schönes wochenende hinter mir und war sogar schon joggen heut morgen... dann erzähl ich euch mal vom Wochenende :-) Samstag waren Christian Timaado und ich in "Isli" einem sehr muslimischen Teil Nordnairobis... Das Erste was wir auf dem Weg dorthin gelernt haben war dass es nicht "Isli" sondern "Eastleigh" geschrieben wird, auch wenn alle es "Isli"(mit Betonung auf dem zweiten "i") aussprechen.... Na, da hat man doch direkt mal was für seine Bildung getan *g* Wir sind also zu dritt nach Eastleigh gefahren. Eastleigh ist wie gesagt ein sehr Muslimischer Stadtteil von Nairobi, das Somalicenter Nairobis quasi :-) Es hat ne ganz eigene Atmosphäre und ist irgendwie cool. Zuerst sind wir zum Ätiopier essen gegangen. Es gab Algera (so ne art saurer Fladen) mit verschiedenen Fleischsorten und Soßen drauf. Das ganze ist teilweise sehr scharf und wird mit den Fingern gegessen, was den Genuss natürlich verstär...

Montag morgen...

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... so lange wie möglich im Bett geblieben, gerade noch pünktlich ins Office (OK - ein paar Minuten zu spät..) der allwöchentliche Monday blues... Und dann macht sich gerade ne Gruppe fertig um auf nen Einsatz zu gehen... Das ist immer ein ganz komisches Gefühl... Man sieht wie die Leute rausfahren und würde selbst alles geben um dabei zu sein. Aber man weiß dass das jetzt nicht DER patz für einen ist... Gott will mich jetzt gerade hier. Na und da bin ich halt. Und tu das was ansteht :-) But first of all erzähl ich noch mal kurz vom Wochenende.. Am SAmstag war ich eingeladen zum Abendessen. Timaado und Chris haben gekocht.... Wow - das war mal richtig richtig gut. Kajumbali (Avocado-TomatenSalat) Reis, Nudeln und Beef-Stew(ne typisch kenyanische Soße) Es war richtig lecker. Wir waren zusammen sieben Leute und hatten superviel Spaß. Es war einfadh ne tolle Zeit - Momente die einem einfach in Erinnerung bleiben... man kanns nicht unbedingt in Worte fassen - es war einfach n toller abend....

Es regnet...

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... obwohl es doch eigentlich langsam wärmer werden sollte. Wenn ich aus dem Fenster schau so ist draussen alles grau in grau - es regnet Bindfäden. Und auch wenn Regen in dieser Kultur als Segen gesehen wird so kann ich diesem "Novemberwetter" auch nach elf Monaten noch nichts abgewinnen... Aber ich habe ja noch das Glück im "warmen" Office arbeiten zu können. Wenn ich da an so manchen anderen auf Station denke, der in der Werkstatt oder auf dem Hof arbeiten muss kann ich ja echt dankbar sein. wie auch immer - ich wünsch euch allen nen gesegneten Tag rainy mbagathi

new face...

... ich hab ein bisschen am "Gesicht" meines blogs gearbeitet, ich denke ein paar kleinigkeiten werden sich noch verändern aber im großen und ganzen bleibt er so... Ansonsten ist in der letzten Zeit gar nicht so viel passiert - momentan sind die meißten meiner FReunde unterwegs auf einsätzen, die Station ist ziemlich leer. Elli ist mit ihrem Vater und Bruder auf Lamu (insel vor Kenya) und ich erfreu mich an meiner Arbeit im Office. Ausserdem versuche ich längst fällige Emails zu beantworten - könnte also sein dass ihr bald mal was von mir im Postfach habt Soo -für heute ist es schon n bissl spät - ichsollte mal schlafen gehen liebe Grüße - Adelja

sanduhr

sehen wie die Tage vergehen nicht festzuhalten nicht auszuhalten dass alles irgendwann vorbei ist und dass es kein zurück gibt zu den verpassten chancen und zu den schönen Tagen die Zeit fliegt und siegt über die Gegenwart über das was man festhalten will und doch nicht kann Zukunft liegt verborgen manchmal kommen Sorgen was kommt danach lieg ich nachts wach und sorge mich bringt es doch nichts denn am ende liegt vater alles in deiner Hand

Wie im Märchen

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Ein Paar dass zehn Monate lang auf verschiedenen Kontinenten lebt, im Herzen ständig verbunden und sich dann nach der langen Zeit wiederhat – und alles ist wie vorher. Sie schaun sich an entdecken die vertrauten Züge im Gesicht, das glückliche Lächeln... alles ist gut. Zu schön um war zu sein.. Denn schon am zweiten Tag machten sich die Schwierigkeiten bemerkbar, die einfach da sind wenn man sich nach so einer langen Trennung wieder zusammenfinden muss. Wir waren zusammen und doch meilenweit voneinander entfernt. Es war schwer. Ich fühlte mich den Erwartungen meiner neuen Freunde ausgesetzt die Mario nun zum ersten mal sahen, Mario, der so ungewohnt still war weil er sich in der neuen Kultur nicht auskannte und auch seine Zeit brauchte meine Freunde kennenzulernen. Mario, der sonst immer der Starke war, der immer Bescheid wusste und nun so verunsichert schien. Wenig Zeit füereinander weil immer etwas zu tun war... Und so machten wir uns auf den Weg nach Marsabit. Auch dort waren die e...

back in Nairobi...

... ja bin wieder zurück, wir waren mit dem ganzen Team eine Woche an der Küste auf "retreat" - so ne Art Freizeit fürs ganze Team... war ne super Zeit, aber am besten fang ich mal von Anfang an. Es war spät geworden am Abend vor der Abfahrt. Ich hatte genau wie die Nacht vorher noch bis zwei Uhr im Office gesessen, da es noch viel vorzubereiten gab für den retreat. Also bin ich kurz nach zwei total müde in mein Bett gefallen. Wir wollten um fünf losfahren und so blieben mir knapp zwei Stunden zum schlafen.. ...das nächste was ich mitbekommen hab war ein Klopfen an meiner Tür, das Licht geht an und ich höre ein "guck ma" - Joseph, einer meiner Freunde stand in der Tür und kriegte sich fast nicht mehr ein vor Lachen, dass ich verschlafen hatte... Keine fünf Minuten später stand ich jedoch abreisefertig auf dem Hof. Los gings mit Lazaro unsewrem LKW, die Ladefläche war voll mit allem was wir so brauchen würden in der nächsten Woche, doch es gab noch einwenig Platz dor...

... die Erde bebt

... ja - seit gestern gibts hier immer wieder Erdbeben. Nichts großes... man merkt halt nur dass es ein bissl ruckelt ( so wie wenn man mit dem Zug fährt :-) ) aber dafür dass mein letztes Erdbeben 15 Jahre zurück liegt ist das doch schon was außergewöhnliches. In Tanzania solls grad viel schlimmer sein, da sind wohl auch Häuser eingestürzt. Naja als Folge dessen wurden bei uns auf dem Gelände überall Schilder aufgehängt dass man sofort das Gebäude verlassen soll und eben nicht unter den Tisch klettern soll, wenns losgeht. Mich hat es wieder mal daran erinnert, dass in der Bibel steht, es wird in der letzten Zeit vermehrt Erdbeben geben. Ja, Jesus kommt wieder. Und er hat gesagt er kommt bald! Aber wie sehn wir das im "wirklichen" Leben? Leben wir wirklich so, als könne er jeden Tag kommen? Meine Zimmernachbarin arbeitet im Moment in ner anderen Stadt - seit Monaten schon. Als ich von dem Einsatz in Marsabit wiederkam war sie schon dort und ich hatte quasi das Zimmer f...

Eigentlich wollte ich garnicht hingehen...

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...zum Fellowship gestern Abend. Der Fellowship ist eine Art Team-Gottesdienst. Manchmal komme Redner von ausserhalb, manchmal unsere eigenen Leute. Und irgendwie hatte ich gestern überhaupt keine Lust hinzugehen. Ich hab vorgegeben noch was im Office machen zu müssen, dann war ich zu spät und dachte :naja, wenn du jetzt noch gehst, gucken alle, ist ja auch blöd... Weiß nicht warum, aber irgendwie bin ich dann doch gegangen. Und es war gut, sehr gut. Chanda war dran. Und wer ihn kennt weiß wie seine Predigten aussehen. Es gibt immer was zu lachen und meißt auch ne lustige Anekdote aus der Familie zu hören... Aber – nicht zu unterschätzen, seine Predigten haben Substanz. Es ging darum, was die Leute über uns sagen werden wenn wir mal nicht mehr da sind. Was werden die Leute auf unserer Beerdigung sagen? Und dann ging’s um die Geschichte von dem Gutsherrn der ausreiste und seinen drei Leuten die Talente gab. Und dass der, der das Kapital verdoppelte, „gut und treu“ genannt wurde. Den, de...

Frühlingsblumen im Office..

... hab ich jetzt :-) meine süße kleine Schwester hat für mich Frühlingsblumen gepresst - ist das nicht lieb? Ich hab mich sooo gefreut. Danke mein kleiner Teddy! Gestern kam der Brief mit ganz vielen Blumen drin. Ansonsten gibt es nicht viel neues. Nachdem das Wochenende und der Montag sonnig und heiß waren ist es heute wieder kalt und grau in grau. Der kenianische Winter eben. Nachts war's wieder total kalt. Wünsch euch allen nen schönen Tag. Und Mama und Papa, falls ihr das lest: Herzlichen Glückwunsch zum 25. Hochzeitstag!

Ein Jahr DIGUNA...

...wow. Man mag es kaum glauben aber heute auf den Tag ist es ein Jahr her, dass wir bei DIGUNA angefangen haben. Elli, Elly und ich. Das haben wir dann am Wochenende gefeiert :-) Wir sind über’s Wochenende in eine Gästewohnung gezogen, haben schön gekocht, Movie-night gehabt und geredet, geredet, geredet.... Man könnte meinen, dass wir nach einem Jahr „ständig aufeinander hocken“ nichts mehr zu reden hätten.... aber wir sind halt richtige Mädels :-) War ein echt schönes Wochenende. Bin Gott dankbar für das DIGUNA – Jahr. Es war bis jetzt schon ne sehr prägende Zeit und wird es wohl auch die nächsten fünf Kenya Monate bleiben. Grad fällt mir auf, dass ich heute auf den Tag genau schon neun Monate in Kenya bin. Ei ei ei...das geht alles so schnell. Naja – nun ist wieder Montag, die ganze Woche liegt vor uns. Ich wünsche euch allen Gottes Segen. Das ist de Zeit die Gott uns zur verfügung stellt – machen wir was draus!

what's next?

what do u want me to do? where do u want me to go? am kinda confuded right now... wanna be where u want me know that right now it's right to be here but why am I that restless? why do I always look into future? why is it that hard to trust u? hold me lord - i need u I need peace - will u give me? will u comfort me? just let me rest... just let me breathe... just let me be who u want me to be...

nicht jeden Tag ein Abenteuer...

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.. ja - auch im fernen Afrika erlebt man nicht jeden Tag ein Abenteuer, steckt im Schlamm fest, wird ausgeraubt oder begegnet wilden Tieren.. Die Herausforderungen mit denen ich mich in den letzten Tagen herumgeschlagen habe waren von ganz anderer Art. Beispielsweise das Kassenbuch Mai, dass ich gestern erst fertig bekommen habe . Und kaum hat man das eine fertig liegt auf der anderen Seite wieder ein Stapel Arbeit der bewälltigt werden will. Hinzu kommen Freunde mit Problemen wo ich nicht helfen kann so gerne ich auch wollte . Da kam gestern gerade zur rechten Zeit ein Brief von Zuhause ... it just made my day:-) Hab mich so gefreut . Gott hat echt das perfekte Timing - der Brief war innerhalb von drei Arbeitstagen hier - sowas hab ich noch nie erlebt .

manchmal schickt Gott einen Engel...

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... diesmal in From von Kevin, dem Pianisten des A-Teams 2006. Es war am letzten Wochenende, Elly und ich hatten (wie bereits im letzten Post erwähnt) geplant Andreas in Ngechek zu besuchen. Ngechek liegt in der Näher der Stadt Eldoret und dorthin kann man von Nairobi aus mit dem Bus fahren. So machten wir uns am Freitag früh auf den Weg nach Nairobi. Dort angekommen stellten wir relativ schnell fest dass die größeren Busunternehmen alle ausgebucht waren (der 01.06. ist in Kenya Nationaler Feiertag und viele Menschen nutzen diese Gelegenheit um nach Hause zu fahren und ihre Familien zu besuchen) Zunächst ein wenig ratlos suchten wir nach anderen Reise-möglichkeiten... vor dem Supermarkt in der Nähe sollte es "Shuttles" geben die auch nach Eldoret fahren. Und plötzlich stand Kevin vor uns. Kevin hatten wir schon in Deutschland kennengelernt als er mit dem A-Team da war. Und auch in Mbagathi auf station hatten wir ihn öfter getroffen. Und nun war er da und wollte sogar auch nac...

back to normal...

zurück im Office mit allem was dazugehört:-) in Mbagathi anzukommen war schön - die Leute haben mich voll herzlich begrüßt. Es war wie ein "nach-hause-kommen". Irgendwie hab ich hier meine zweite Heimat gefunden... Und wenn ich so darüber nachdenke merke ich, dass es mir schwer fallen wird zu gehen wenn meine Zeit hier zuende ist. Wie geht es dann weiter? Was kommt in Deutschland? Es liegt in meiner Natur, dass ich immer wissen will wie es weitergeht und was Gott als nächstes mit mir vorhat... Wer mich kennt weiß wie ungeduldig ich bin :-) Naja als nächstes seht das Wochenende vor der Tür - der morgige Freitag ist in Kenia ein Feiertag. Elly und ich fahren nach Ngechek und besuchen da Andreas, einer unser Freunde aus Düren, der gerade für nen Kurzeisatz hier ist. Das wird sicher schön, ich freu mich drauf.

lost my heart in marsabit

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Ich bin zurück :-) Und wenn ihr mich nun fragt wie es war,kann ich nur sagen: super super schön.. Und es wird schwer es in Worte zu packen. Denn wie soll ich das Gefühl beschreiben das man hat wenn man ganz oben auf dem LKW sitzt, durchs Land fährt, die Haare im Wind, atemberaubend schöne Landschaft im Blick...? Oder die Friedlichkeit die eine Herde Kamele ausstrahlt? Oder die offenheit der Menschen und vor allem die der Kinder? Unser erstes Projekt war in Laisamis . Ein befreundeter Pastor wird dort demnächst seine Arbeit beginnen und unsere Aufgabe war es nun das seit Jahren leerstehende Pastorenhaus, das umliegende Gelände und die Kirche zu renovieren. Wir Mädels haben hauptsächlich die Anstreicharbeiten gemacht and it was Fun! Für die Kinder in der Umgebung war das Ganze ziemlich spannend sie konnten stundenland an den Fenstern stehen und zuschauen wie drinnen gearbeitet wurde. Und da nur wenige von ihnen englisch konnten, war es für uns eine gute Gelegenheit unser Suaheli zu verb...

Soulsister

for Ilimo du bist ganz nah an meinem Herz verstehst mich auch wenn 1000 Meilen zwischen uns liegen nimmst mich wie ich bin manchmal sind wir so verschieden und dann doch wieder so gleich mehr als Freundschaft mehr als Schwestern bist ein ganz besonderer Mensch das ändert sich nie egal was passiert du kannst immer auf mich zählen egal wo - in Nairobi oder Marsabit oder any other place mitten in der Nacht oder am Tag ich bin immer für dich da darauf kannst du dich verlassen Adeheya

Hiskia is smoking...

..und deshalb mussten wir unsere Reise abbrechen. Um 6 Uhr morgens war endlich alles im LKW „Hiskia“(unsere Fahrzeuge haben alle biblische Namen) verstaut gewesen, wir hatten gebetet und machten uns auf den Weg. Wir waren ein wenig müde (drei Stunden Schlaf sind nicht wirklich viel) aber gut gelaunt und gespannt was uns wohl erwarten würde. Wir waren mit Davids Landrover unterwegs während Buroya den LKW steuerte. Mitten in Nairobi klingelte dann plötzlich Davids Handy – Buroya war dran. „Hiskia is smoking“ – Hiskia qualmt, schwarzer Rauch... irgendwas mit dem Tanksystem ist nicht in Ordnung – höchstwahrscheinlich mit der Elektronik... No –way, wir müssen zurück nach Mbagathi... Und da sind wir nun. Zurück auf Station. Es war peinlich sag ich euch. Die Leute hatten alle daran gezweifelt dass wir heute aufbrechen... und jetzt wo wir wieder zurück sind haben sie natürlich was zu lachen J ... But anyway – wenn alles gutgeht sind wir morgen unterwegs... Wär lieb wenn ihr dafür beten könn...

I’m leaving Mbagathi

...just for a while :) Einen Monat lang ungefähr werde ich jetzt nicht mehr in Nairobi sein und deswegen werdet ihr auch in meinem Blog in der Zeit nichts von mir lesen. Heut Nacht um 4 Uhr (3Uhr deutsche Zeit) werden wir losfahren nach Marsabit. Ich war ja im Dezember schon mal da – und ich kann nicht erklären warum, aber irgendwie ist ein Stück von mir dort hängen geblieben... Und jetzt freu ich mich natürlich sehr, dass es endlich soweit ist, und wir losziehen. Wer eine Kenia Karte hat, kann sich das ja mal ansehen: wir fahren von Nairobi hoch richtung Norden , rechts am Mount Kenia vorbei über Isiolo und dann weiter Richtung Marsabit. Unsere ersta Station ist Laisamis, dort renovieren wir das Haus des Pastors. Nach ca 1,5 Wochen gehts dann noch weiter Nördlich nach Log logo (was wahrscheinlich auf keiner Karte zu finden ist aber es liegt ungefähr in der Mitte zwischen Marsabit town und Laisamis) Dort werden wir an dem Haus einer Krankenschwester arbeiten. Wer für unseren Einsatz ...

Leona is leaving

Und es fällt uns echt schwer sie gehen zu lassen. Ja, wir sind ab und uzu aneinandergeraten...vor allem Leona und ich. Ja, es hat Streit gegeben, manchmal Tränen... aber immer wieder haben wir uns versöhnt. Wir hatten abartig viel Spaß zusammen haben gelacht und gesungen, viel gemeinsam erlebt... und ausserdem gehört sie doch zu uns... Und jetzt ist heute ihr letzter Tag. Heut abend bringen wir sie zum Flughafen... Ich weiß jetzt schon dass es Tränen geben wird bei allen von uns... Just to say it again: Leona NINAKUMISS SANA!

Karfreitag

Um in besonderem Maß daran zu denken dass Jesus für uns gestorben ist, sind wir gestern am Karfreitag in den Resurrection-Garden gefahren... Das ist ein Garten in dem der Heilsplan Gotes in Bildern dargestellt ist... Es geht los mit adam und Eva im Paradiesund kommt dann zur Geburt Jesu, über sine Leben bis hin zur Kreuzigung... Es ist ein garten in dem Stille herscht und man kann gut nachdenken. Es war wirklich gut sich auf das Leiden Jesu zu besinnen. Ich denke dass man nur dann wirklich Ostern feiern kann und sich von Herzen freut, wenn man auch über das vorhergegangene Leiden nachdenkt... Mit den Feiertagen ist das so ne Sache in Kenia... zwar gibt es viele Feiertage (fast jeder Politiker hinterlässt einen) und natürlich gab es gestern am Karfreitag auch jede Menge Gottesdienste,,, aber das Karfreitag ist heißt noch lange nicht, dass nicht gearbetet wird... Die geschäfte sind offen, überall sieht man Leute arbeiten – ganz anders als wir es von Deutschlang gewohnt sind. Ich wünsce ...

So langsam habe ich wieder in den Abeitsalltag reingefunden...

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... deutlicher gesagt: Der Stress hat mich wieder und die Urlaubsbräune blättert ab... Es hat ja schon sein gutes, dass man hier direkt am Arbeitsplatz wohnt. Man kann zwischendurch mal eben auf sein Zimmer wenn man was vergessen hat, man muss morgens nicht weit zur Arbeit fahren, man ist direkt vor Ort... Aber zwischendurch lernt man auch die negativen Seiten dieser situation kennen; eine davon ist zum Beispiel, dass man nie wirklich Feierabend hat. „Adelja ich hab vergessen mein Geld zu holen, kannst du grad onch mal ins Office gehen?“ Oder auch ganz ohne Höflichkeitsfloskeln: (Abends nach dem Essen) Ach Adelja wann gehst du jetzt nochmal ins office – jetzt sofort?“ Zugegeben, wenn sowas mal vorkommt habe ich verständniss, doch wenn es zur Selbstverständlichkeit wird, dass man nach Feirabend immer wieder noch zurück ins Office muss übersteigt es irgendwann eine gewisse Grenze an Strapazierfähigkeit. Oft hab ich mich echt schon darüber aufgeregt – solche Situationen sind immer wieder ...