saying goodbye and my start in a 'new world'

Der Abschied am Flughafen war für mich ziemlich hart, es war schwer, die Menschen die mir am Wichtigsten sind zurückzulassen, und allein weiterzugehen. Der Flug selbst verlief ohne Komplikationen, und nachdem ich in Nairobi sehr lange auf mein Gepäck warten musste, wartete auch schon Jörg am Ausgang auf mich und es ging los Richtung Mbagathi.

Auf dem Weg zur Station sind mir relativ schnell viele Gegensätze aufgefallen. Man sieht in der Stadt größere und modernere Werbeplakate als ich sie in Deutschland gewohnt bin, und dann sieht man am Straßenrand Kuh- und Ziegenhirten oder alte Frauen, die schwere Lasten auf dem Kopf transportieren. Auf dem Weg in unseren Ort fährt man an dem zweitgrößten Slum Nairobis vorbei, in dem sich die Wellblechhütten aneinanderreihen und die Menschen in den ärmsten Verhältnissen leben. Und trotz der großen Armut hat hier fast jeder Kenianer ein Handy.

Auf der Station angekommen ging’s für mich direkt am nächsten Tag im Office los -da meine Vorgängerin Eva nur noch wenige Tage hier war, haben wir zum Einarbeiten jede Möglichkeit genutzt.

Die Arbeit im Office macht mir wirklich Spaß - ich bin dafür zuständig, die Arbeiter zu bezahlen und den Teammitgliedern ihr Taschengeld zu geben. Emails schreiben und beantworten – vorrausgesetzt die Telefonleitung funktioniert, was hier nicht selbstverständlich ist – Kassenbuch führen und alle möglichen Schreibarbeiten erledigen. Es ist eine vielseitige Arbeit.

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