Alltag in Afrika :)
Ja – die Telefonleitung ist tatsächlich geklaut worden… na, jetzt versteh ich auch, warum die in Deutschland immer in der Erde sind und nicht wie hier an Masten… *lol*
OK, Scherz bei seite… Aber irgendwie lerne ich hier, damit zu leben, dass Dinge manchmal einfach nicht zu ändern sind. Natürlich habe ich mich aufgeregt, als ich keine Mails rausbekommen habe. Denn das ist ja nicht nur für mich privat wichtig sondern vor allem auch für den Job den ich zu erledigen habe... aber ändern konnte ich es ja nicht.
Überhaupt merke ich wie ich mich an Dinge gewöhnt habe die anders sind. Kalt Duschen? Wieso – ist das ein Problem? Ab halb 11 abends ist der Strom weg – na dann nehmen wir halt Kerzen, ist sowieso romantischer... ;)
Jogurt, Frischkäse, Butter – kann man alles selbermachen. Ananas, Mangos, Passion-fruits ...hmm kann man alles am Straßenrand kaufen; Ne tolle Kette ist teuer wenn sie drei Euro kostet.
Man muss nicht immer warten bis man eingeladen wird – man kann auch einfach so mal voreischauen...
Das was Nachts direkt unterm Dach rumläuft sind Mäuse... das lautere Geräusch am Morgen, das sind die Affen...
An den Wänden im Haus sind überall GEckos - nach ner Zeit findet man die süß
In der Metzgerei hängen die geschlachteten Tiere im Schaufenster...
Abends wenn’s Dunkel wird gibt es auf den Straßen immer Polizeikontrollen – da liegen richtig Nagelbretter auf den Straßen, damit man auch anhält.
Es ist wichtig an welcher Stelle man in der Familie geboren wurde „firstborn“ zu sein, bedeutet unheimlich viel...
Mir ist nochwas aufgefallen... In Deutschland hab ich oft gedacht wenns stressig wurde: Oh mann... Ich will einfach nur weg hier – egal wohin einfach nur weg... Und auch jetzt bekomm ich manchmal Mails wo Leute schreiben: Du kannst so froh sein dass du gerade weg bist – und ich wär am liebsten auch irgendwo in Afrika, da erlebt man zumindest etwas – bloß nicht hier im Alltagstrott in Deutschland.
Und jetzt merk ich, man gewöhnt sich an alles. Und das Leben hier wird auch Alltag. Leute glaubt nicht, dass ich hier jeden Tag ein Abenteuer erlebe. Irgendwan gewöhnt man sich an den Staub, de Schmutz, den Geruch der Leute... und dann liegt kein Abenteuerduft in der Luft sondern vielleicht einfach nur Gestank.
Und man kann sich auch hier genauso down und leer fühlen wie in Deutschland wenn man einfach nur immer weiter seine Arbeit macht. Wenn man sich nicht bewusst ist für wen man seine Arbeit tut, wird man überall auf der Welt irgendwann ausgebrannt und leer sein.
Ich bin Gott dankbar, dass ich wissen darf, dass ich gerade am richtigen Platz bin. Ich weiß dass es davon abhängt wie es in meinem Herz aussieht, ob ich ein erfülltes Leben habe oder nicht. Ich kann irgendwo in Afrika sein und mich elend und unerfüllt fühlen, wenn ich am falschen Platz bin. Letztendlich hängt doch alles von meiner Beziehung zu Gott ab, ob ich ein ausgefülltes wirkliches Leben habe oder nicht.
Ich hoff das war euch nicht zu viel theorie...ist mir einfach in letzter Zeit so durch den Kopf gegangen...
OK, Scherz bei seite… Aber irgendwie lerne ich hier, damit zu leben, dass Dinge manchmal einfach nicht zu ändern sind. Natürlich habe ich mich aufgeregt, als ich keine Mails rausbekommen habe. Denn das ist ja nicht nur für mich privat wichtig sondern vor allem auch für den Job den ich zu erledigen habe... aber ändern konnte ich es ja nicht.
Überhaupt merke ich wie ich mich an Dinge gewöhnt habe die anders sind. Kalt Duschen? Wieso – ist das ein Problem? Ab halb 11 abends ist der Strom weg – na dann nehmen wir halt Kerzen, ist sowieso romantischer... ;)
Jogurt, Frischkäse, Butter – kann man alles selbermachen. Ananas, Mangos, Passion-fruits ...hmm kann man alles am Straßenrand kaufen; Ne tolle Kette ist teuer wenn sie drei Euro kostet.
Man muss nicht immer warten bis man eingeladen wird – man kann auch einfach so mal voreischauen...
Das was Nachts direkt unterm Dach rumläuft sind Mäuse... das lautere Geräusch am Morgen, das sind die Affen...
An den Wänden im Haus sind überall GEckos - nach ner Zeit findet man die süß
In der Metzgerei hängen die geschlachteten Tiere im Schaufenster...
Abends wenn’s Dunkel wird gibt es auf den Straßen immer Polizeikontrollen – da liegen richtig Nagelbretter auf den Straßen, damit man auch anhält.
Es ist wichtig an welcher Stelle man in der Familie geboren wurde „firstborn“ zu sein, bedeutet unheimlich viel...
Mir ist nochwas aufgefallen... In Deutschland hab ich oft gedacht wenns stressig wurde: Oh mann... Ich will einfach nur weg hier – egal wohin einfach nur weg... Und auch jetzt bekomm ich manchmal Mails wo Leute schreiben: Du kannst so froh sein dass du gerade weg bist – und ich wär am liebsten auch irgendwo in Afrika, da erlebt man zumindest etwas – bloß nicht hier im Alltagstrott in Deutschland.
Und jetzt merk ich, man gewöhnt sich an alles. Und das Leben hier wird auch Alltag. Leute glaubt nicht, dass ich hier jeden Tag ein Abenteuer erlebe. Irgendwan gewöhnt man sich an den Staub, de Schmutz, den Geruch der Leute... und dann liegt kein Abenteuerduft in der Luft sondern vielleicht einfach nur Gestank.
Und man kann sich auch hier genauso down und leer fühlen wie in Deutschland wenn man einfach nur immer weiter seine Arbeit macht. Wenn man sich nicht bewusst ist für wen man seine Arbeit tut, wird man überall auf der Welt irgendwann ausgebrannt und leer sein.
Ich bin Gott dankbar, dass ich wissen darf, dass ich gerade am richtigen Platz bin. Ich weiß dass es davon abhängt wie es in meinem Herz aussieht, ob ich ein erfülltes Leben habe oder nicht. Ich kann irgendwo in Afrika sein und mich elend und unerfüllt fühlen, wenn ich am falschen Platz bin. Letztendlich hängt doch alles von meiner Beziehung zu Gott ab, ob ich ein ausgefülltes wirkliches Leben habe oder nicht.
Ich hoff das war euch nicht zu viel theorie...ist mir einfach in letzter Zeit so durch den Kopf gegangen...
Kommentare
Liebe Grüße aus Frankenthal :)
LG Michi