Eigentlich wollte ich garnicht hingehen...
...zum Fellowship gestern Abend. Der Fellowship ist eine Art Team-Gottesdienst. Manchmal komme Redner von ausserhalb, manchmal unsere eigenen Leute. Und irgendwie hatte ich gestern überhaupt keine Lust hinzugehen. Ich hab vorgegeben noch was im Office machen zu müssen, dann war ich zu spät und dachte :naja, wenn du jetzt noch gehst, gucken alle, ist ja auch blöd...
Weiß nicht warum, aber irgendwie bin ich dann doch gegangen. Und es war gut, sehr gut. Chanda war dran. Und wer ihn kennt weiß wie seine Predigten aussehen. Es gibt immer was zu lachen und meißt auch ne lustige Anekdote aus der Familie zu hören...
Aber – nicht zu unterschätzen, seine Predigten haben Substanz. Es ging darum, was die Leute über uns sagen werden wenn wir mal nicht mehr da sind. Was werden die Leute auf unserer Beerdigung sagen? Und dann ging’s um die Geschichte von dem Gutsherrn der ausreiste und seinen drei Leuten die Talente gab. Und dass der, der das Kapital verdoppelte, „gut und treu“ genannt wurde. Den, der garnichts machte mit dem Kapital nannte er „schlecht“.
Wie ist das bei uns? Wenn man uns Geld anvertrauen würde und wir gäben alles zurück, ohne irgendwas für uns zu behalten.. Das wär doch gut oder? Hey – ich mein, wir sind keine Diebe, wir geben alles zurück. Aber hier wird gesagt dass der der alles so gelassen hat wie es war eben nicht „gut“, sondern „schlecht“ war.
Wie sieht das mit unsrer Arbeit für Gott aus? Sind wir froh wenn wir es gerade mal so „gut“ machen? Sind wir froh wenn die Leute sagen: Hey, Soundso is schon in Ordnung, die macht ihre Sache ganz gut? NEIN – das ist es eben nicht... Wir sollen unser bestes geben.
Das hat mich total getroffen gestern. Was werden die Leute sagen, wenn ich mal nicht da bin? – dass ich in Ordung war, dass ich nicht schlecht war? Oder dass ich alles gegeben habe?
Für mich eine Herausforderung nochmal neu meine Motive zu überdenken.

was mach ich mit meinem Kapital?
Kommentare
take that challenge!
GOD's with u!
love, ilona